Das Museum:


 

Die Lage


Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Steigerwaldvorlandes unweit der mittelalterlichen Weinstadt Iphofen erwartet Sie ein Kleinod unter den fränkischen Freilandmuseen: das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim.

 
 

Wo die gute alte Zeit lockt


Zum Museum, welches seit der Gründung 1975 mehrfach erweitert wurde, gehört die einklassige Schule (1927), das Rathaus (1557), das Gasthaus (1790) mit einer großen landwirtschaftlichen Hofstelle und als Mittelpunkt die Kirchenburg

(15. bis 19.Jh.).

 
   

Die Dauerausstellung

 

 „archäosuntheim“ zeigt „in-situ“ erhaltene Grabungsfunde, darunter Keramik-, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände. Drei Gebäudemodelle, die aus archäologischen Befunden rekonstruiert wurden, geben Zeugnis von der Lebenswelt im vorgeschichtlichen und mittelalterlichen Mönchsondheim. Die Ausstellung ist gleichzeitig Ausgangspunkt zum Kulturlandschaftspfad „Zeit-Wandel-Weg“.

 
 

Vergessenes hautnah erleben!
Um die Barockkirche (1688) gruppiert sich eine wehrhafte Anlage aus kleinen Gaden, in denen heute Handwerker- Werkstätten untergebracht sind. In den 17 Werkstätten werden alte, oft schon vergessene Handwerkstechniken wieder lebendig. So gehörten Schmied, Wagner, Schuster, Schreiner oder Töpfer früher zum  üblichen Dorfbild. Auch die bäuerliche Vorratshaltung wird in zahlreichen Exponaten dokumentiert. Der traditionsreiche fränkische Weinbau wird mit zahlreichen Gerätschaften für die Arbeit im Weinberg und im Keller illustriert. Ergänzt wird dies durch einen Rebgarten und eine anschauliche Keltersammlung.


 

Spaziergang im Museumsdorf


Das barocke Gasthaus „Zum Schwarzen Adler” wurde 1790 erbaut. Die ehemaligen Besitzer  übten neben dem Gastgewerbe auch Ackerbau und Viehwirtschaft aus. Bis zu Beginn unseres Jahrhunderts wurde für die Gäste Wein an- und ausgebaut, sowie eine eigene Hausbrauerei betrieben. Heute zeigt das mit vielen Originalmöbeln eingerichtete Anwesen den Stil um 1920 und gilt als Zeugnis für die 200 jährige Tradition eines Dorfwirtshauses.

Im „Schwarzen Adler” befindet sich auch der

„Große Saal”, in dem regelmäßig Sonder-Ausstellungen des Kirchenburgmuseums stattfinden.

 

In der Scheune der Hofstelle, welche zum historischen Gasthaus gehörte, ist die Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte untergebracht. Gleich daneben findet sich eine originale Kegelbahn aus dem Jahre 1909. Ein Kräutergarten, ein Weinlehrpfad und zahlreiche kleinere und größere Gebäude runden das Bild eines mittleren landwirtschaftlichen Hofes ab.

 

 
 

Dorfschule

 

In der ehemaligen Dorfschule ist heute das Schul-Museum untergebracht.

1927 wurde diese Schule erbaut, in der bis 1967 einklassig unterrichtet wurde. Im Obergeschoss befanden sich die Wohnräume des Lehrers.

 
 

Historisches Rathaus

Das stattliche Rathaus mit seinem wunderschönen fränkischen Fachwerk stammt aus dem Jahr 1557 und beherbergt im Erdgeschoss die ehemalige Gemeinde-Bäckerei, die bis 1958 betrieben wurde. Einen Einblick in das Leben des letzten Gemeindebäckers bieten auch die Wohnung und die Posthilfsstelle.

 
   

Feste feiern im Museum


Zahlreiche Sonderveranstaltungen und -ausstellungen (z.B. Volksmusik, Kirchenburgfest, Herbst- und Kelterfest) bringen zu allen Jahreszeiten buntes und geschäftiges Treiben in das Museumsdorf. Hinweise hierzu finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.